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Hervorragende Qualität, Zuverlässigkeit, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, Service, Innovationen und eine globale Präsenz: Das erwartet Schaeffler von seinen Lieferanten. Die zehn Besten wurden mit dem Schaeffler Lieferantenpreis für ihre Leistungen im Jahr 2015 ausgezeichnet.

Die Ortrander Eisenhütte ist eine der modernsten Gießereien
für maschinengeformten Eisenguss in Europa.

Vereinsalltag vorgestellt.


 
 
Zahlentafel zur Entwicklungsgeschichte
der Ortrander Eisenhütte (1886 bis 2002)

1886 - 1913
22.07.1886
Nachdem ein verkehrsgünstig an der Böhla-Kraußnitzer-Straße gelegenes und sich in unmittelbarer Nähe zum 1870 eingeweihten Bahnhofsgelände befindliches Privatgrundstück auf der Flur der Stadt Ortrand von den Ingenieur Erwin Nicolaus erworben werden konnte, wurden am 2. Juli 1886 die Zeichnungen und der Situationsplan der zukünftigen Metallgießerei Erwin Nicolaus beim Magistrat der Stadt Ortrand eingereicht. Der begabt Maurer- und Zimmermeister Carl Nicolaus hatte selbige für seinen Bruder Erwin Nicolaus erstellt. Am 11. August 1886 erfolgte die Veröffentlichung des geplanten Investitionsvorhabens im Ortrander Stadtblatt und am nachfolgenden Tag im Liebenwerdaer Kreisblatt.

19.10.1886
Bereits am 19. Oktober 1886, knapp drei Monate nach der erfolgten Antragstellung, kam es zur Erteilung des Erlaubnisscheines zur Anlage der Eisengießerei.

03.01.1887
Die feierliche Einweihung der Metallgießerei war am 3. Januar 1887. Pastor Auerswald aus Ponickau verlieh dem Werk den göttlichen Segen und voller Hoffnung blickte man auf das zukünftige Gedeihen dieses neuen Industriezweiges in der Stadt Ortrand.

04.01.1887
Zur vollständigen Zufriedenheit erfolgte am 4. Januar 1887 als erster Guß ein Reiterbildnisses Kaiser Wilhelm I.

18.06.1887
Das bereits nach kurzer Zeit erfolgreiche Unternehmen stellte am 18. Juni 1887 den Antrag, die Metallgießerei um 25 m vergrößern zu können.

01.08.1890
Es erfolgte am 1. August 1890 die Gründung des Hütten-Gesangvereins "Glückauf".
08.09.1890Am 8. September 1890 hoffte man auf die Genehmigung des Antrages zum Anbau einer 40 m langen Kunstwerkstatt.

22.07,1893
Mit dem 22. Juli 1893 erfolgte die Abmeldung der durch ständige Erweiterungspläne in Schwierigkeiten gekommene Metallgießerei.

02.04.1894
Das Elsterwerdaer Königliche Amtsgericht teilte mit, daß am 2. April 1894 die Gesellschaft Ortrander Eisenhütte mit den Gesellschaftern Freiherr Friedrich von Strombeck und Ingenieur Rudolf Reinshagen begonnen hat.

19.01.1895
Der Hütten-Verein begann am 19. Januar 1895 seine Tätigkeit.

24.02.1896
Der Anmeldung vom 24. Februar 1896 zur Sächsichen Gewerbeausstellung in Großenhain nach, betrieb die Gesellschaft Ortrander Eisenhütte auch eine Mechanische Werkstatt, eine Dampf Schleiferei und eine Vernicklungsanstalt.

21.09.1886
Eine Privatkantine zum Handel mit Flaschenbier, Zigarren und Heringen nahm am 21. September 1886 ihre Tätigkeit auf dem Gelände der Eisenhütte auf.

1899
Die Hauptprodukte der Ortrander Eisenhütte waren gußeiserne Öfen, Herde, Herdplatten, Roste, Backofentüren und in geringem Maß auch Einsatzöfen.

1907
Die Ortrander Eisenhütte beschäftigte gegen 200 Arbeiter und hatte eine Zweigniederlassung in Kandern (Baden).

1911
Die Ortrander Eisenhütte bekam 1911 für den "Geschirr-Spül- und Desinfektions-Apparat "IDEAL" für Dampf-, Gas- und Kohleheizung" den Großen Preis auf der Internationalen Kochkunstausstellung in Frankfurt am Main.

1913
Auf der Leipziger Messe erhielt 1913 die Ortrander Eisenhütte die Goldmedaille.


 
 

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