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Hervorragende Qualität, Zuverlässigkeit, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, Service, Innovationen und eine globale Präsenz: Das erwartet Schaeffler von seinen Lieferanten. Die zehn Besten wurden mit dem Schaeffler Lieferantenpreis für ihre Leistungen im Jahr 2015 ausgezeichnet.

Die Ortrander Eisenhütte ist eine der modernsten Gießereien
für maschinengeformten Eisenguss in Europa.

Vereinsalltag vorgestellt.

 
 

1915-1972

1915
Die Ortrander Eisenhütte stellte 1915 als Hauptprodukte Dauerbrandöfen,
Doppelfeuertüren, Einsatzöfen (irisches und amerikanisches System), Falzplatten, den Geschirr-Spül- und Desinfektionsapparate "Ideal", Gittertüren, Heiz- und Kochöfen, Herdrahmen, Herdrahmen für Gasplatten, Kanalisationsartikel, Koch- und Bratröhren, Kochplatten, Maschinentüren, Oberbalkentüren, Öfen für Holz- und Torffeuerung, Ofengestelle, Röhrtüren, Roste und Roststäbe, Rostvorlagen, Stirnplatten für Kachelöfen, Warmröhren zu Ofengestellen und Zellenöfen her.

1944
Die Ortrander Eisenhütte erhielt 1944 den Rüstungsauftrag zur Fertigung von Kanonenöfen für die Truppentransporte der Deutschen Wehrmacht.

21.04.1945
Im Kampf nahm die Rote Armee am 21. April 1945 die Stadt Ortrand ein.

06.1945
Die vor feindlichen Zugriff sichergestellten Aggregate konnten im Juni 1945 in Betrieb genommen und so die Produktion wieder aufgenommen werden.
00.08.1945Zu angeordneten Ofenlieferungen kam es im August 1945 in das bombenzerstörte Dresden.

18.12.1945
Durch die Besatzungsbehörde erfolgte am 18. Dezember 1945 die Vermögensbeschlagnahme der Ortrander Eisenhütte GmbH.

1945/1946
Die Demontageliste enthielt auch die Ortrander Eisenhütte.

1947
Die Eisenhütte Ortrand konnte 1947 als Teil der Industriewerke Sachsen-Anhalt in das Handeslregister eingetragen werden. Auch wurde damit begonnen, die Anlagen zu erweitem und technisch auszubauen. 118 Beschäftigete waren wieder tätig. Besonders groß war der Bedarf an Heizgeräten und Kochtöpfen.

07.10.1949
Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erfolgte am 7. Oktober 1949.

22.08.1952
Es kam am 22. August 1952 zur Gründung der Betriebs-Sport-Gemeinschaft (BSG) "Stahl" Ortrand.

17.06.1953
Der Bauarbeiterstreik in Berlin weitete sich am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand in der DDR aus. Dieser konnte nur durch sowjetische Truppen niedergeschlagen werden. Aus diesem Grund erfolgte die Verladung von Panzern auf dem Ortrander Güterbahnhof. Zwei Panzer davon rollen vor das Werktor der Eisenhütte Ortrand und nach der gegebenen Versicherung, daß im Betrieb alles ruhig sei, fuhren sie weiter.

1965
Seine besondere Prägung erhielt die Gießereiproduktion bis 1965 durch Handformerei, Stiftabhebemaschinen und KaltwindkupolÖfen.

1957-1958
Trotz laufenden Betriebes erfolgte in den Jahren 1957-1958 die Realisierung des Bauvorhabens "Mechanisierung der Produktion".

21.07.1960
Vor dem 21. Juli 1960 konnte ein dritter Kupolofen angefahren werden.

1960
Noch vor dem Jahresende 1960 erfolgte die Erfüllung des Jahresexportplanes mit der Lieferung von Einsatzöfen in die Bundesrepublik Deutschland.

1961
Der volkseigene Betrieb Eisenhütte Ortrand erreichte 1961 seinen Bekanntheitsgrad als Spezialgießerei für dünnwandige Grauguß-Öfen, Herdteile und Dauerbrandeinsätze.

1963
1963 kam es zur Gründung der Erzeugnisgruppe "Ofenguß", der 29 Betriebe angehörten.

1967
Als Leitbetrieb der Erzeugnisgruppe "Ofenguß" erhielt 1967 die Eisenhütte Ortrand den Auftrag, die vorhandenen Produktionsanlagen durch moderne zu ersetzen.

1971-1972
In den Jahren von 1971 bis 1972 konnte innerhalb von sechs Monaten das Vorhaben "Komplexe Automatisierung der Gießerei" realisiert werden.

1972
Anläßlich der 85-Jahrfeier der Eisenhütte Ortrand erschien 1972 in Heftform eine Betriebsgeschichte. Im Betrieb arbeiteten sechs Hoch- und zwölf Fachschulkader.


 
 

Ortrander - Ihr Partner für Ofenguss, Sphäroguss, Automotive, Infrastrukturguss, Gusseisen, Kompressoren.